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Digitale Infoprodukte haben einige pragmatische Vorteile gegenüber anderen Geschäftsmodellen. Der Erstellungsprozess mag komplex und hier und da aufwändig sein, doch der Aufwand kann sich lohnen. Besonders, wenn Du die wichtigste Grundeigenschaft mitbringst: Geduld! 

Infoprodukte – in mehrfacher Hinsicht skalierbar

Das gefällt mir am besten an Infoprodukten: Sie sind skalierbar. Und sie helfen, ein Produkt oder eine Person skalierbar zu machen!

Das ist das Spannende. Viele von uns stecken im Zeit-gegen-Geld Dilemma. Wir arbeiten für unsere Kunden und werden pro Stunde oder pro Tag bezahlt. Unser Einkommen ist also begrenzt: auf maximal 220 Tage im Jahr. Etwas Luft verschafft uns nur die Höhe des Stunden- oder Tagessatzes.

Das Infoprodukt löst dieses Dilemma. Es kann 5 mal am Tag oder 5.000 mal am Tag verkauft werden. Die Auslieferung ist komplett automatisiert, ich muss mich „nur“ um den Verkauf kümmern. Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die ein Abo-Modell zu bieten hat.

Auch der Umfang des Infoproduktes ist skalierbar. Es sind sehr kleine, preiswerte Infoprodukte möglich. Aber auch sehr komplexe, teure Produkte. Ich kann Live-Anteile integrieren (Webinare oder Skype-Coachings) oder Präsenzseminare. Ich kann alle Möglichkeiten des e-Learning und Blended Learning nutzen.

Echte Unabhängigkeit…

Was mir auch sehr gefällt: Ich kann völlig unabhängig arbeiten. Gerade am Anfang ist mir das sehr wichtig, da ich noch nicht über die Mittel verfüge, andere für die notwendigen Arbeiten zu bezahlen.

Das einzige, was ich wirklich benötige, ist eine Idee. Eine Idee, welches Produkt ich entwickeln will. Wenn ich diese erst einmal habe, geht für mich der Rest fast von allein: Von der Idee über Markt- und didaktische Analyse, schließlich zur Umsetzung des Infoproduktes.

Da die benötigte Technik für die Umsetzung ohne Programmierkenntnisse anwendbar ist, entstehen hier keine Probleme. Sicher ist etwas Affinität zum Internet erforderlich. Die eine oder andere Anwendung ist etwas komplex und das Zusammenspiel der Tools will verstanden werden.

Aber mit ein Wenig Einlesen und Ausprobieren ist das kein Problem.

Welche Kosten entstehen?

An nächster Stelle stehen für mich die Kosten. Diese sind ohne Zweifel vorhanden, aber eben nicht übermäßig. Nicht vergleichbar mit bspw. der Eröffnung eines Ladengeschäftes, der Produktion von Gütern und Lagerhaltung.

Für den Start in das Online-Business mit der Produktion von digitalen Infoprodukten werden monatlich etwa 100 Euro benötigt. Je nach dem, welche Tools eingesetzt werden, kann dies etwas mehr oder weniger sein. (In einem späteres Artikel werde ich darauf / auf die Kosten genauer eingehen.) Ist ein Computer bzw. Laptop vorhanden, halten sich auch die einmaligen Anschaffungskosten in Grenzen.

Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit der Automatisierung. Und zwar sowohl des Bezahl- und Rechnungsprozesses, als auch der Auslieferung.

Was läßt sich automatisieren?

Das digitale Infoprodukt ist im Internet abrufbar. Ein Kunde möchte dieses Produkt gerne kaufen. Dazu benötigt er eine Möglichkeit der Bezahlung. Diese stellt ein Bezahlanbieter zur Verfügung. So kann der Kunde wählen, ober er per Kreditkarte, PayPal, Einzug oder Überweisung bezahlen möchte.

Hat er die Bezahlung getätigt, bekommt er automatisch vom System die Zugangsdaten zum Produkt. Einmal aufgesetzt, geschieht dies alles wieder und wieder ohne mein Zutun – völlig egal, ob mein Produkt 5 mal oder 5.000 mal verkauft wird.

Genial!

Da auch die Rechnungsstellung vom Bezahlanbieter übernommen wird, beschränkt sich meine Aufgabe auf die Überwachung der regelmäßigen Geldeingänge auf mein Konto.

Das wichtigste: Marketing!

Und natürlich, ganz wesentlich: auf den Verkauf. Ohne die passenden Marketingmaßnahmen verkauft sich auch das beste Produkt nicht. Dies gilt im Internet genauso, wie überall sonst auch, wo etwas verkauft oder Handel betrieben wird.

Marketing im Internet funktioniert allerdings nach seinen eigenen Mechanismen. Diese zu verstehen und anzuwenden – und auch bei Rückschlägen oder ausbleibendem Erfolg weiter anzupassen, bis der eigene Weg gefunden ist – darin liegt die eigentliche Herausforderung.

Und für viele die eigentliche Schwierigkeit. Denn hier ist Durchhalten gefragt. Kaum jemand, der bei Null anfängt, legt dabei einen Raketenstart hin. Sondern es geht Schritt für Schritt.

Meine persönliche Sicht der digitalen Infoprodukte

Für mich persönlich liegt in den digitalen Infoprodukten die größte Chance auf ein unabhängiges Business.

Meine bisherigen Erfahrungen und Ausbildungen bzw. Studium, sind dafür wie geschaffen. Als Pädagoge weiß ich, wie das Lernen funktioniert und worauf ich in der Konzeption zu achten habe.

Durch meine Erfahrungen aus der e-Learning Branche kenne ich mich mit den Herausforderungen des Online-Lernens aus und weiß, worauf es hierbei ankommt.

Ich habe bereits Erfahrungen mit komplexen Learning Management Systemen (LMS), aber auch mit WordPress und verschiedensten Themes gemacht. Daher kann ich die Umsetzung erst mal in die eigenen Hände nehmen.

Mir ist klar, dass der Erfolg über die Wirksamkeit des Marketings kommt. Da dies für alle Branchen und Geschäftsideen gilt, bin ich sehr wissbegierig und geduldig im Erlernen des notwendigen Marketingwissens – und konsequent in dessen Anwendung.

Fazit – für mich also ganz klar – pro digitale Infoprodukte!

In welche Richtung führt Dein Weg?

 

Bernd Schnücker

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